
Hoch-Zeit: 22-08-09
28 08 2009Kommentare : 6 Kommentare »
Schlagworte: Hochzeit, Leben, Schöpfung
Kategorien : Uncategorized
community °3
18 04 2009
…sich eingeengt fühlen, frei sein wollen
……Egoismus, ich zieh’ mein Ding durch
…………Verzweiflungstat
……………………Unglück
………………………………………… - – - L-E-E-R-E – - -
Es braucht es Gemeinschaft, die auffängt, trägt, verbindet, heilt.
Wenn du in Gemeinschaft leben darfst, so sei dankbar dafür!
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Schlagworte: Alleinsein, Gemeinschaft, Leben
Kategorien : Baustein, Lyrik
community °2
7 04 2009
GEMEINSCHAFT – TEILEN
Woran denkst du beim Anblick dieses Fotos? Verweile kurz, sieh es dir an und lass die Gedanken zu, die dir kommen…
Das Foto links hat mich an Gemeinschaft erinnert. An die Gemeinschaft der Finger untereinander oder der Hand mit der Zigarette…na ja, das ist schon sehr weit hergeholt. Aber ich habe mir ernsthaft überlegt, bei welcher Gelegenheit ich das Foto gemacht habe und bei welchen man ein ähnliches noch machen könnte. In Gemeinschaft wird, das kennst du, oft geraucht. Von Rauchern habe ich schon mehrfach den Satz gehört, dass Rauchen verbinde, Gemeinschaft fördere und es leichter wäre Kontakte zu knüpfen, wenn man gemeinsam in der „Raucherecke“ steht.
Es gibt also Dinge, die uns verbinden und fördern, dass wir Gemeinschaft miteinander haben können. Ich glaube, dass es noch andere und bessere Dinge gibt als das Rauchen, die wir miteinander teilen können um ein cooles Miteinander zu haben.
Gestern sind wir bei uns Zuhause wieder mit einigen Freunden zusammengekommen und saßen zu zehnt im Wohnzimmer – unser Hauskreis hatte sich getroffen. Dieser Kreis trifft sich regelmäßig um gemeinsam zu essen, miteinander zu singen, um über Fragen des Glaubens zu sprechen und um gemeinsam mit Gott zu plaudern. Wir teilen in dieser Runde eine ganze Menge: Essen, Worte, Gefühle, Lasten.
Vielleicht hast auch du eine Gruppe, einen Kreis, mit dem du dich regelmäßig triffst. Möglicherweise besteht dieser Kreis auch nur aus dir und deinem besten Freund. Die Anzahl der Leute, also die Quantität, ist egal. Wichtig ist auch hier die Qualität.
Was bedeutet das? – Ich glaube es ist entscheidend, warum wir uns treffen. Geht es dabei darum, vor den anderen zu zeigen, was ich kann? Oder kommen wir zusammen um einfach zu plaudern und eine zu rauchen?
Wenn ich mich mit meinem Hauskreis, mit Freunden, Mitstudierenden, mit meinem Bruder oder dem Jugendkreis treffe, dann vor allem, um einander zu teilen, sich wertzuschätzen, um Liebe zu erfahren und weiterzugeben, um zu kommunizieren.
Eine Frage für DICH und dein Leben:
Wenn ich mich mit Freunden etc. treffe – warum, mit welchem Ziel?
Nimm dir die Zeit darüber nachzudenken. Nutze vielleicht diese Frage, um einmal zu überlegen wie es bei dir ganz persönlich aussieht und prüfe, ob du in Zukunft mit der gleichen Zielstellung oder Erwartung in gemeinschaftliche Treffen gehen willst oder nicht.
Für dein Nachdenken, die nächsten Verabredungen mit Freunden und dein ganz persönliches Leben wünsche dir alles Gute!
In Jesu Namen sei gesegnet!
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Schlagworte: Gemeinschaft, Leben, Rauchen, Teilen
Kategorien : Baustein
community °1
19 03 2009
COMMUNITY / GEMEINSCHAFT
Über das Thema Gemeinschaft denke ich oft nach. Ich lebe seit September in einer Gemeinschaft von etwa 80 Studierenden. Wir leben in WG’s zusammengefasst. Zudem wohne ich in einem Doppelzimmer.
Gemeinschaft erfahren wir überall: in der Familie, Schule, auf der Arbeit im Team, in der Clique, bei Geburtstagen, auf einem Festival, der Italienfreizeit, dem Kanucamp, …usw.
Der Mensch braucht Gemeinschaft, schon ein Kleinkind braucht die Eltern, da es sonst nicht überleben würde. Auch DU kennst vielleicht das Gefühl wie es ist, allein zu sein und auch die Freude, sich mit den besten Freunden zu treffen und Spaß mit ihnen zu haben.
Weil dieses Thema uns alle so sehr angeht und wir alle der Gemeinschaft mit anderen bedürfen, wird es dazu eine kleine Reihe geben.
Du siehst oben die Blumen. In meinen Augen strahlen sie eine große Freude aus. Und weißt du, wie es dazu kommt, eine solche Blütenpracht sehen zu können?
- es beginnt mit einer kleinen Knolle, ganz verkümmert, trocken, leblos. Durch Wasser und Licht ragen sich allmählig einzelne kleine grüne Blätter empor. LEBEN. Du bemerkst, wie da noch mehr ist als bloß trockene Öde. Da steckt Kraft in dieser Knolle. Wasser, Licht und die Knolle, außerdem der gute Boden und die Luft – eine gelungene Gemeinschaft der Natur.
Das Ergebnis: schau nach draußen; geh hinaus und sieh dir all die Frühblüher an. Schau nach draußen und berühre die Knospen an den Bäumen und Sträuchern, die langsam winzige grüne Blätter hervorbringen.
Und – genieß es!
Die Natur erwacht, der Frühling hält Einzug und wir dürfen wieder den Vögeln lauschen, die Blumen betrachten, der Sonne gestatten, dass sie uns in der Nase kitzelt. Und diese Energie, die wir jetzt wieder verspüren, diese Energie, die uns aus der Wintermüdigkeit und beinahe depressiven Regenstimmung herausholt dürfen wir nutzen, um mit anderen Menschen zu lachen.
Ich möchte dich heute ganz persönlich dazu ermutigen, heute, diese Woche und die kommenden Tage zu versuchen, die wohltuende Kraft, die uns die Sonne spendet und die Freude, die uns die Natur mit ihrem Erwachen derzeit bereitet zu nutzen, um mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin, deinem Hund, deinen Eltern, deinen Geschwistern, der Oma von nebenan oder der Frau von gegenüber, die du nicht so leiden kannst, zu lachen und einander zu freuen. Worüber? – darüber, dass wir Gemeinschaft miteinander haben dürfen!
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“
(2. Korinther 13,13 – Die Bibel)
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Schlagworte: Fotografie, Frühling, Gemeinschaft, Leben
Kategorien : Baustein, Fotografie
Ente gut, alles gut …
21 02 2009
… diesen Spruch kennst du sicher auch – zwar mit einem „d“ in der Ente, aber er ist bekannt und hierzulande ein geflügeltes Wort. Ich habe es ein wenig geändert. Warum?
Seit etwa 3 Wochen bin ich in Görlitz. Diese Zeit kann und konnte ich schon sehr gut zum entspannen und auftanken nutzen. Und doch gibt es Tage, an denen ich müde bin, mich nicht so wohl fühle. Dir ist das bestimmt nicht unbekannt und du hast vielleicht Tage, an denen es dir schwer fällt die Sonne hinter den Wolken zu erahnen, zwischen Regentropfen einen Regenbogen zu sehen. Vielleicht kennst du auch dieses Gefühl der Müdigkeit und Schlappheit, dieses Ringen nach Luft, Freiheit und Bewegung.
Um da heraus zu kommen hilft es mir immer sehr, nach draußen zu gehen – mit meiner Kamera. Und so sind meine Verlobte und ich gemeinsam mit einer deutschen und einer rumänischen FSJ-lerin vor einiger Zeit durch Görlitz gezogen. Wir haben vorrangig ein Stadtspiel im Stil von Geocaching für Kinder vorbereitet. Dafür fotografierten wir kleine Ausschnitte aus der Stadt, welche die Kinder erkennen mussten. An den entsprechenden Stellen versteckten wir Hinweise und Rätsel in Form von Filmdosen, durch die sie das Ziel, eine versteckte Schatzkiste, finden konnten.
Bei diesem Abenteuer, geeignete Orte zu finden, lernte ich Görlitz noch ein wenig genauer kennen. Es tut gut, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen!
Während unserer Tour kamen wir auch an die Neiße, dem Grenzfluss zwischen dem deutschen Görlitz und dem polnischen Zgorzelec, vorbei. An diesem Fleckchen Erde bin ich sehr gern. Zu jeder Jahreszeit kann man hier hunderte Enten, viele Tauben, einige Schwäne und manchmal sogar Möwen bestaunen. Die Tiere freuen sich über jeden, der ihnen etwas essbares hinterlässt. Und so sind sie über die Jahre recht zutraulich geworden. Auch als wir ans Neißeufer kamen, strahlten die Tiere etwas aus, was mir persönlich innige Freude einflöste. Ich fühlte mich inmitten Gottes Schöpfung und habe es auch vor einigen Tagen genossen wieder dort zu sein.
… Gottes Schöpfung – sie lebt!
In diesen Momenten der Gemeinsamkeit mit Gottes Schöpfung bin ich empfänglich für ihn. Ich merke, dass ich in diesen Zeiten offen bin für sein Werk, für sein Wort. Ich wünsche dir, dass auch du dir immer wieder die Zeit nimmst, raus zu gehen und zu schauen – zu schauen, was ER für dich bereithält – zu hören, wo er nach dir ruft – zu glauben.
Sei gesegnet im Namen unseres Herrn Jesus Christus – unser Heiland, Bruder und Freund!
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Schlagworte: Fotografie, Gemeinschaft, Geocaching, Leben, Schöpfung
Kategorien : Baustein, Fotografie
In Feuer verwandelt
18 02 2009
Dieses Buch habe ich in den vergangenen Wochen gelesen und ich möchte dir nicht vorenthalten, worum es geht und was ich daraus mitnehme.
Es ist kein Buch, was man einfach mal so lesen kann, wie es ein Roman vielleicht bietet. Damit zu ein wenig mehr darüber erfährst, worum es in Judith Hougens Buch geht, werde ich die Kurzbeschreibung vom Buchrücken zitieren:
„Die Tatsache, dass Gott uns leidenschaftlich liebt, wissen wir aus der Bibel. Doch bleibt es häufig beim bloßen Wissen. Welcher Christ kennt nicht die frustrierenden Momente, in denen man wie unter einer Käseglocke steht und sich fragt, warum andere die Liebe und Vertrautheit Gottes erfahren und man selbst nicht?
Judith Hougen lässt uns hier einen Weg entdecken, heraus aus der Kälte und unserer alten Identität, die sich treiben lässt vom Streben nach Sicherheit, Ansehen und Macht, – hinein in die Arme des liebenden Vaters, wo unser ganzes Sein eine feurige Antwort wird auf seine leidenschaftliche Liebe.“
Was mich an diesem Buch besonders fasziniert ist Judith Hougens Zweigleisigkeit. Doch sind es nicht zwei Gleise, die separat voneinander zu sehen sind. Vielmehr sollen sie gemeinsam gedacht werden. Zum einen gelingt es ihr, den Leser kreativ-liebevoll anzusprechen. Ihre Art zu schreiben hat mich als Person angesprochen und ich fühlte mich mit meinem speziellen Leben angesprochen. Der zweite Teil des Gleises ist ihre Auslegung, ihr Ansatz – denn sie orientiert sich viel an der Heiligen Schrift und zitiert Gottes Wort häufig. Das ist (mir) sehr wichtig!
Des Weiteren hat die Autorin ihr Werk gut aufgebaut. Viele kurze Absätze geben dem Leser die Chance den intensiven Inhalt aufzunehmen und innezuhalten. Man muss sich nicht durch lange Erzählungen hindurchkämpfen. Diese vielen Absätze haben mir die Chance eingeräumt, oft Pausen einzulegen und das Gelesene für die nächsten Stunden mit in meinen Alltag zu nehmen.
Ich persönlich möchte dieses Buch jedem Christen von Herzen empfehlen! Die Autorin Margarete Dennenmoser spricht für mich mit, wenn sie aufruft: „Unbedingt lesenswert! Wir haben es alle so nötig!“
Meiner Meinung nach darf weder das Buch selbst, noch der Leser im Blick auf das Buch, den Anspruch haben, neu in Feuer für Jesus verwandelt zu werden, wenn man Judith Hougens Worte liest. Doch glaube ich, dass ein jeder Christ dadurch einen wirklichen Anstoß erfahren kann. Und an dieses Können des Heiligen Geistes glaube ich.
So möchte ich abschließend von Herzen in die Worte der Autorin einstimmen, die sie im Vorwort auf Seite 9 schreibt:
„Ich bete, dass der Herr Ihnen begegnet und Sie durch diese Worte verwandelt“
_____________________
Link zum Buch, es kostet nur 13,90 €:
http://www.amazon.de/Feuer-verwandelt-Judith-Hougen/dp/3932842367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1234976335&sr=8
ISBN: 3-932842-36-7
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Schlagworte: Buchempfehlung, Leben, Nachfolge
Kategorien : Lyrik
Winterleben
26 01 2009
Dieses Bild bot sich mir Anfang Januar. Zu sehen sind viele Menschen. Längst nicht alle. Ein kleines Wunder?
… Am 11. Januar war ich am Rande von Kassel im Bergpark spazieren. Ich wollte die klare frische Luft genießen. Meine Kamera hatte ich auch dabei. Und so stapfte ich teilweise durch tiefen Schnee, begegnete dabei manchen Menschen und staunte über die Natur. Während dieses Winterspaziergangs kam ich auch in die Nähe des Schlosses Wilhelmshöhe. Hier wurde nun die Stille, die ich bisher im Park genießen konnte, durchbrochen von einem lauter werdenden Wirrwarr von Geräuschen. Ich folgte diesen und sie führten mich hinter das Schloss, mit Blick auf die Stadt Kassel. Und da sah ich es – ein Schauspiel, welches unmöglich ein Theater in dieser Weise umsetzen könnte. Atemberaubend! Überall sah ich Menschen – Einzelne, Familien mit ihren Kindern, Paare – alle waren so beschäftigt, und doch so unbeschäftigt am Werk. Spaß - das hatten sie wohl alle ![]()
Von allen umliegenden Hügel sausten sie mit Schlitten, Mülltüten, auf dem Po oder anders herunter. Und dann schaute ich auf den See…. welchen See? Tatsächlich, er war komplett zugefroren. Und so wurde auch er ausgenutzt, wie es nur möglich war. Da wurde Schlittschuh gelaufen, Eishockey gespielt, andere spazierten einfach darüber, geschlittert, gerodelt – alles schien möglich.
Für mich persönlich war diese Erfahrung sehr bewegend. Ich lief dann weiter, am See entlang, mitten durch die Menschenmassen. Wieviele wohl da waren? Vielleicht 300? Oder mehr? Ich weiß es nicht. Und es ist auch nicht wichtig. Einzig wichtig war, dass ich Gott in diesem Moment so danken musste! Er hat all die Menschen dort zusammengeführt und ein Meisterwerk an Gemeinschaft gestiftet. Es war eine Wonne das mit ansehen zu dürfen und musste die ganze Zeit grinsen und lachte in mich hinein. Echt schön!
Vielleicht hast du im Winter ähnliches erlebt. Vielleicht bist auch du Menschen begegnet, die einfach Spasss am Rodeln, Schlittschuhlaufen, an einer Schneeballschlacht oder dergleichen hatten. Oder warst du selbst inmitten einer solchen Situation und hast diesen Spasss und die Gemeinschaft am eigenen Leib erfahren dürfen?
Ich wünsche es dir! Ich wünsche dir und mir, dass wir es immer wieder zulassen und uns darauf einlassen, mit Menschen in unserem Umfeld Spasss am Winter zu haben! Gott schenkt uns diese Zeiten und Möglichkeiten, einander Freude zu teilen und zusammenzuwachsen. Lass es uns genießen, dass er uns auch diesen Winter geschenkt hat und schenkt
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Schlagworte: Fotografie, Leben, Schöpfung, Winter
Kategorien : Fotografie
-Lesen-LESEN-lesen-
14 01 2009
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Schlagworte: Fotografie, Leben, lernen
Kategorien : Fotografie, Lyrik
die etwas andere Bergbesteigung
5 01 2009
heute lerne ich leben
ich habs gesehn, der himmel ist klar,
die wolken haben sich verzogen,
jetzt ist wieder alles sichtbar.
kein nebel mehr,
kein regen, der die sicht versperrt,
die sonne lacht,
gestern war alles noch umgekehrt.
ich renn den weg hinauf,
der berg ist hoch, doch ich fühl’ mich groß!
das wird kein einfacher lauf,
doch die welt ist schön, ich will das sehn!
der boden ist weich, die hölzer krachen,
das ziel ist nicht mehr weit – ich spürs,
ich werd es diesmal schaffen.
keine ängste mehr,
kein weg erscheint mir mehr zu weit,
die natur erwacht,
jetzt bin ich voll und ganz bereit.
ich renn den weg hinauf,
der berg ist hoch, doch ich fühl’ mich groß!
das wird kein einfacher lauf,
doch die welt ist schön, ich will das sehn!
nun bin ich da, habs endlich geschafft,
vögel singen, wunderbar.
wie hat ER es nur gemacht?!
kein weinen mehr,
keine träne trennt mich mehr von diesem blick,
hier spür das leben hier hautnah,
heut’ fühl’ ich höchstes glück
- ich lebe!
ich renn den weg hinauf,
der berg ist hoch, doch ich fühl’ mich groß!
das wird kein einfacher lauf,
doch die welt ist schön, nun darf ich’s sehn!
Dieses Gedicht stammt aus „alter Zeit“. Ich habe es hervorgekramt. Warum? Über Silvester war ich ein paar Tage mit meiner Verlobten im Urlaub. Es waren gesegnete Tage, für die wir sehr dankbar sind. Doch in den letzten Tagen denke ich oft an diejenigen, denen es nicht so gut geht, die weder jauchzen, noch frohlocken können, wie es in Bachs Weihnachtsoratorium heißt. Gerade die Weihnachtszeit scheint eine Zeit der Spannung zu sein, weniger der Ent-Spannung. Vor dem eigentlichen Fest wird es hektisch auf den Straßen. Dringende Besorgungen werden gemacht, die letzten Geschenke gekauft, um den Weihnachtsbaum muss sich gekümmert werden, … Hektik. Und wozu? Weil Weihnachten funktionieren muss.
Das ist die eine Seite Weihnachtens, die mir dieses – äh letztes – Jahr auffiel. Die andere: Weihnachten funktioniert nicht immer. Sicher – es gibt viele Familien, denen Weihnachten heilig ist und bei denen das Fest sehr harmonisch und liebevoll abläuft. Doch dürfen wir den Anspruch erheben, es müsse an Weihnachten alles so voller Liebe sein? Was passiert, wenn Weihnachten einmal nicht funktioniert? Wenn die Spannung, die vor Weihnachten angelegt wird, keinen Raum für positive Entladungen erfährt?
Dann kann es dazu kommen, das Menschen – ob an Weihnachten oder im alltäglichen Leben – eine Bergbesteigung vor sich haben, nachdem sie, aus welchen Gründen auch immer, in die Tiefe fallen mussten. Doch wie im Gedicht beschrieben wird – ein Wiederaufstieg ist möglich!!
Ich wünsche dir, der du vielleicht einen kleinen oder großen Absturz erlebt hast oder erlebst, dass du festhältst. Woran? – Halte dich fest an Gott und seinen Verheißungen!
Und so will ich dir Gottes Verheißung – besonders für 2009 – ganz persönlich zusprechen:
Jesus Christus spricht (Lukas 18,27):
„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!„
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Schlagworte: Bergbesteigung, Felsen, Fotografie, Jahreslosung, Leben, lernen, Weihnachten
Kategorien : Lyrik
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