Geocaching – moderne Schatzsuche °2

20 05 2009

AUSRÜSTUNG

Im letzten Artikel über Geocaching habe ich kurz beschrieben, was das überhaupt ist. Außerdem habe ich einen Schnelleinstieg gegeben. Heute möchte ich dir etwas über die Ausrüstung erzählen, die du brauchst.

In der Regel funktioniert Geocaching mit einem GPS-Gerät. Diese gibt es mittlerweile viel zu kaufen, auch von verschiedenen Anbietern. Ich selbst benutze ein Gerät der „eTrex“-Serie von Garmin. Wenn du googlen willst, suche z.B. nach „GPS Handgerät“.
Unsere Erde ist in Koordinaten eingeteilt. Dass diese auf deinem GPS-Gerät zu sehen sind hast du Satelliten zu verdanken, die da oben herumschwirren. Um also „so richtig“ cachen gehen zu können, wirst du dir ein solches Gerät kaufen müssen. Neuware bekommt man ca. ab 100 €, gebrauchte Geräte natürlich noch günstiger.

Was sonst noch zur Ausrüstung gehört, ist von Cacher zu Cacher unterschiedlich. Wenn besondere Hilfsmittel benötigt werden, so sind die in der jeweiligen Cachebeschreibung im Internet angegeben.  Aber hier vielleicht einige hilfreiche Tipps:

  • Cachebeschreibung - ob ausgedruckt oder abgeschrieben, ist sehr wichtig
  • Stift – immer dabei haben, denn nicht immer ist einer im Cache
  • Handy - wenn man viel im Wald unterwegs ist
  • Verpflegung – wenn absehbar ist, dass die Tour länger dauert
  • Tauschgegenstände - wenn der Cache größer als „Micro“ (Filmdose) ist

Am Ende möchte ich heute nochmal die Cacher unter euch einladen, lustige Cacher-Erlebnisse als Kommentar unter diesem Beitrag zu verfassen – davon haben wir alle etwas, vor allem die Nicht-Cacher unter uns ;-)

So, und nun kann es mit der richtigen Ausrüstung losgehen. Ich wünsche dir viel Freude am Cachen, besonders, wenn du es zum ersten Mal machen kannst. Wenn du losziehst, vielleicht sogar in die Natur, dann genieße es, Gottes Schöpfung um dich herum sehen und spüren zu dürfen!!





Geocaching – moderne Schatzsuche °1

4 05 2009

Kennst du Schnitzeljagd? Warst du schon einmal auf Schatzsuche?Geocaching

Das Geocaching ist so etwas, wie eine moderne Schatzsuche. Überall auf der Welt sind tausende Caches versteckt. Wie das Cachen, also die Suche dieser Schätze, funktioniert, was man beachten sollte und welche persönlichen Erfahrungen ich gemacht habe, will ich dir gerne erzählen. Auch, wenn du schon etwas über das Cachen gehört hast, aber noch nicht selbst losziehst – lies weiter, ich möchte dich ermutigen!

Woher das Cachen kommt, wie es entstanden ist, soll hier erst einmal nicht das Thema sein. Lass uns gleich zum Wesentlichen kommen – wie geht cachen eigentlich? Die nun folgende kleine Anleitung soll der Start in eine kleine Serie an Beiträgen zu diesem Thema sein und ist so etwas wie ein „Schnelleinstieg“. Demnächst werden detailliertere Infos und eigene Erfahrungen folgen. Damit der Artikel also nicht so lang wird, du aber trotzdem schon etwas erfährst oder sogar loslegen kannst – hier der schnelle Einstieg, wie man starten kann:


HOW TO

An dieser Stelle ein Beispiel, wie du vorgehen kannst, wenn du einen Geocache suchen willst:

  1. öffne die Internetseite „www.geocaching.com“, es ist sozusagen die Zentrale der Cachesuche

  2. registriere dich auf der Seite, lege dir einen Account an

  3. wähle im Menü links „hide & seek a cache“

  4. klicke unter „search a cache“ auf „search with google maps“

  5. bei der nun erscheinenden Karte gibst du oben rechts den entsprechenden Ort ein, an dem du nach Caches suchen willst

  6. wähle einen Cache aus, der dich interessiert, schreibe alles Wichtige ab und zieh los, die Jagd kann beginnen


Diese 6 Punkte sind ein Anhaltspunkt, wie der Start ins Cacherleben aussehen kann. Im nächsten Beitrag werde ich etwas zur Ausrüstung schreiben.
Wenn du selbst Geocacher bist, kannst du dir für den nächsten Artikel ja schon eigene Erfahrungen und vielleicht witzige Cacher-Erlebnisse überlegen und sie dann als Kommentar mit einbringen.

Ich wünsche dir, dass du Lust aufs Cachen bekommst und freue mich, dir im nächsten Artikel weiter von diesem echt coolen Hobby berichten zu können.





Ente gut, alles gut …

21 02 2009

Ente gut, ...

… diesen Spruch kennst du sicher auch – zwar mit einem „d“ in der Ente, aber er ist bekannt und hierzulande ein geflügeltes Wort. Ich habe es ein wenig geändert. Warum?

Seit etwa 3 Wochen bin ich in Görlitz. Diese Zeit kann und konnte ich schon sehr gut zum entspannen und auftanken nutzen. Und doch gibt es Tage, an denen ich müde bin, mich nicht so wohl fühle. Dir ist das bestimmt nicht unbekannt und du hast vielleicht Tage, an denen es dir schwer fällt die Sonne hinter den Wolken zu erahnen, zwischen Regentropfen einen Regenbogen zu sehen. Vielleicht kennst du auch dieses Gefühl der Müdigkeit und Schlappheit, dieses Ringen nach Luft, Freiheit und Bewegung.

Um da heraus zu kommen hilft es mir immer sehr, nach draußen zu gehen – mit meiner Kamera. Und so sind meine Verlobte und ich gemeinsam mit einer deutschen und einer rumänischen FSJ-lerin vor einiger Zeit durch Görlitz gezogen. Wir haben vorrangig ein Stadtspiel im Stil von Geocaching für Kinder vorbereitet. Dafür fotografierten wir kleine Ausschnitte aus der Stadt, welche die Kinder erkennen mussten. An den entsprechenden Stellen versteckten wir Hinweise und Rätsel in Form von Filmdosen, durch die sie das Ziel, eine versteckte Schatzkiste, finden konnten.
Bei diesem Abenteuer, geeignete Orte zu finden, lernte ich Görlitz noch ein wenig genauer kennen. Es tut gut, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen!

Während unserer Tour kamen wir auch an die Neiße, dem Grenzfluss zwischen dem deutschen Görlitz und dem polnischen Zgorzelec, vorbei. An diesem Fleckchen Erde bin ich sehr gern. Zu jeder Jahreszeit kann man hier hunderte Enten, viele Tauben, einige Schwäne und manchmal sogar Möwen bestaunen. Die Tiere freuen sich über jeden, der ihnen etwas essbares hinterlässt. Und so sind sie über die Jahre recht zutraulich geworden. Auch als wir ans Neißeufer kamen, strahlten die Tiere etwas aus, was mir persönlich innige Freude einflöste. Ich fühlte mich inmitten Gottes Schöpfung und habe es auch vor einigen Tagen genossen wieder dort zu sein.

… Gottes Schöpfung – sie lebt!
In diesen Momenten der Gemeinsamkeit mit Gottes Schöpfung bin ich empfänglich für ihn. Ich merke, dass ich in diesen Zeiten offen bin für sein Werk, für sein Wort. Ich wünsche dir, dass auch du dir immer wieder die Zeit nimmst, raus zu gehen und zu schauen – zu schauen, was ER für dich bereithält – zu hören, wo er nach dir ruft – zu glauben.

Sei gesegnet im Namen unseres Herrn Jesus Christus – unser Heiland, Bruder und Freund!