um-ZUG

18 09 2009

um-zugBist du schon einmal umgezogen? Vielleicht als Kind? Oder warst du schonmal längere Zeit im Ausland und hast deshalb nicht zu Hause gewohnt?
Wenn man es genau nimmt, bin ich bereits das sechste Mal umgezogen. Das letzte Mal Ende Juli: aus einem Doppelzimmer, welches ich ein Jahr lang mit Robert teilen durfte, in meine neue Wohnung, in der ich ab Oktober mit meiner Frau wohnen werde.

Umzug – damit verbinde ich Veränderung, einen Einschnitt, Neues, Aufregung, Spannung, Vorfreude, aber auch Trauer,… die Liste ist lang. Wie geht es dir damit?

Ich durfte erfahren, dass Um-Züge immer eine besonders spannende Eigenschaft haben: Bewegung. Du bleibst nicht stehen, lässt dein Herz offen für Begegnungen mit Anderem. Ich glaube, man muss dazu nicht einmal in eine neue Wohnung ziehen. Manchmal hilft es auch zu versuchen, mit dem eigenen Herzen zu ziehen: Vorurteile gegenüber anderen Menschen fallen zu lassen und auf sie zugehen, versuchen Fremde kennenzulernen, dem Nachbar Hilfe anbieten, dem ehemals guten Freund Versöhnung anbieten. Auch diese Liste ist beliebig fortsetzbar.

Mir geht es oft so, dass ich Angst vor Umzügen dieser Art habe. Angst, ich selbst könnte Schaden nehmen. Angst, etwas von mir herzugeben, was ich nicht zurückbekomme. Aber ich habe auch schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass, WENN ich meine Sachen packe und losziehe, ich am Ende viel mehr zurückbekomme, als ich investiert habe. Eine Versöhnung mit einem Freund ist so unglaublich heilsam. Und auch, wenn ich mich für Menschen um mich herum öffne, mit denen ich sonst nichts zu tun haben will, so entstehen daraufhin unglaubliche Begegnungen.

Ich glaube Gott wünscht sich, dass du und ich – dass WIR alle – immer wieder mal unsere Sachen packen und gehen – auf andere zu, um einen Schritt auf IHN hin zu wagen. Dort, wo wir Schritte auf andere Menschen zugehen, dort können wir Gottes große Liebe erfahren, die er uns so gern schenken will.
Ich wünsche dir, dass du über deinen Schatten springen kannst, oder anders: dass dir ein Höhenflug passiert, wie ihn die Möwe oben erfahren darf. Das Foto ist an der Ostsee entstanden. Und ich glaube, dass es Möwen, die auch Gottes Geschöpfe sind, manchmal leichter fällt, Höhenflüge zu kriegen, weil sie irgendwie instinktiv wissen, dass unser großartiger Schöpfer sich um sie kümmert. Lass uns auch darauf vertrauen und Spannendes wagen ;-)





Hoch-Zeit: 22-08-09

28 08 2009

Sturms





Seiltänzertraum

26 07 2009

Jede Nacht träumen wir. Mal erinnern wir uns daran, mal nicht. Oft sind Träume turbulent; manchmal auch leise und wohltuend. Doch was wohl den meisten Träumen gleich ist: im Traum ist etwas, was gar nicht ist.
Du hast bestimmt auch schon die spannendsten Träume erlebt, in denen du vieles machen konntest, was im wahren Leben nicht einmal denkbar ist. Ich konnte früher in meinen Träumen oft fliegen. Vielleicht bist du ja ein Held, der die Menschen vor etwas rettet. Vielleicht schaffst du etwas ganz besonderes. Oder womöglich erlebst du einen traumhaft schönen Tag, ganz ohne Sorgen.
In Träumen ist etwas, was gar nicht ist. Wir können etwas erleben, was wir in Wirklichkeit nie erleben könnten…

…Im Traum ist etwas, was gar nicht ist… Und wie ist das andersherum?
Die Umkehrung haben wir am CVJM-Kolleg vor kurzem erfahren müssen. Es war etwas, was wie ein Traum schien, und doch bittere Realität ist. Ein Bruder, guter Freund und treuer Diener voll Sehnsucht nach Gott ist von uns gegangen. Einfach tot. Für immer. Für mich: ein “Seiltänzertraum”. Im gleichnamigen Lied heißt es “Ich stürz’ ab, doch ich lebe noch. Dein Netz fängt mich auf…”. Das ist eine Sehnsucht in mir; dass er zwar abgestürzt ist, doch nicht so sehr; dass ich ihn wiedersehen kann im September.
So geht es mir und vielen. Wenn ein Mensch stirbt, der einem nahe steht, ist es nicht denkbar, nicht vorstellbar, dass dieser einfach nicht mehr wiederkommt. Und doch – es ist so.

Was bleibt? Erinnerungen. Und Hoffnung.

Vieles schöne habe ich, haben wir mit ihm erlebt. Diese Erinnerungen sollten wir uns bewahren. Doch nicht immer darin “rumkramen”; jedenfalls nicht zu oft. Aber auch nicht vergessen! Sie sind wie ein Schatz, den man sich bewahren sollte, um ihn zu besonderen Zeiten hervorzuholen, zu bestaunen und sich daran zu erfreuen.

“Dein Netz fängt mich auf…” – Hoffnung – ich glaube und hoffe zugleich ganz fest, dass unser Bruder jetzt bei unserem Dad ist. Dass er jubelnd und dankbar vor Gott steht, auch wenn er vielleicht mit einem wehmütigen Auge auf uns schaut. Doch ich bin sicher und weiß, dass es ihm gut geht.

…Ein Seiltänzertraum… Noch ist er klar zu sehen. Doch mit der Zeit wird er ein wenig verblassen. Das ist gut und heilsam. Aber manchmal lohnt es sich, Träume zu bewahren… Lasst uns das, ganz gechillt, tun. Und lasst uns unserem barmherzigen Gott die Ehre geben für die Zeit, die wir mit Stocki haben durften und für diese, die er jetzt haben darf!

Du hast bestimmt auch schon die spannendsten Träume erlebt, in denen du vieles
machen konntest, was im wahren Leben nicht einmal denkbar ist. Ich konnte früher
in meinen Träumen oft fliegen. Vielleicht bist du ja ein Held, der die Menschen
vor etwas rettet. Vielleicht schaffst du etwas ganz besonderes. Oder womöglich
erlebst du einen traumhaft schönen Tag, ganz ohne Sorgen.

In Träumen ist etwas, was gar nicht ist. Wir können etwas erleben, was wir in
Wirklichkeit nie erleben könnten…
…Im Traum ist etwas, was gar nicht ist… Und wie ist das andersherum?

Die Umkehrung haben wir am CVJM-Kolleg vor kurzem erfahren müssen. Es war etwas,
was wie ein Traum schien, und doch bittere Realität ist. Ein Bruder, guter Freund
und treuer Diener voll Sehnsucht nach Gott ist von uns gegangen. Einfach tot. Für
immer. Für mich: ein “Seiltänzertraum”. Im gleichnamigen Lied heißt es “Ich
stürz’ ab, doch ich lebe noch. Dein Netz fängt mich auf…”.

Das ist eine Sehnsucht in mir; dass er zwar abgestürzt ist, doch nicht so sehr;
dass ich ihn wiedersehen kann im September.

So geht es mir und vielen. Wenn ein Mensch stirbt, der einem nahe steht, ist es
nicht denkbar, nicht vorstellbar, dass dieser einfach nicht mehr wiederkommt. Und
doch – es ist so.
Was bleibt? Erinnerungen. Und Hoffnung.

Vieles schöne habe ich, haben wir mit ihm erlebt. Diese Erinnerungen sollten wir
uns bewahren. Doch nicht immer darin “rumkramen”; jedenfalls nicht zu oft. Aber
auch nicht vergessen! Sie sind wie ein Schatz, den man sich bewahren sollte, um
ihn zu besonderen Zeiten hervorzuholen, zu bestaunen und sich daran zu erfreuen.

Hoffnung – ich glaube und hoffe zugleich ganz fest, dass unser Bruder jetzt bei
unserem Dad ist. Dass er jubelnd und dankbar vor Gott steht, auch wenn er
vielleicht mit einem wehmütigen Auge auf uns schaut. Doch ich bin sicher und
weiß, dass es ihm gut geht.
…Ein Seiltänzertraum… Noch ist klar zu sehen. Doch mit der Zeit wird er ein
wenig verblassen. Das ist gut und heilsam. Aber manchmal lohnt es sich, Träume zu
bewahren… Lasst uns das, ganz gechillt, tun. Und lasst uns unserem barmherzigen
Gott die Ehre geben für die Zeit, die wir mit Stocki haben durften und diese, die
er jetzt haben darf!





Genesis 1,3

21 05 2009

Genesis 1,3





Geocaching – moderne Schatzsuche °2

20 05 2009

AUSRÜSTUNG

Im letzten Artikel über Geocaching habe ich kurz beschrieben, was das überhaupt ist. Außerdem habe ich einen Schnelleinstieg gegeben. Heute möchte ich dir etwas über die Ausrüstung erzählen, die du brauchst.

In der Regel funktioniert Geocaching mit einem GPS-Gerät. Diese gibt es mittlerweile viel zu kaufen, auch von verschiedenen Anbietern. Ich selbst benutze ein Gerät der “eTrex”-Serie von Garmin. Wenn du googlen willst, suche z.B. nach “GPS Handgerät”.
Unsere Erde ist in Koordinaten eingeteilt. Dass diese auf deinem GPS-Gerät zu sehen sind hast du Satelliten zu verdanken, die da oben herumschwirren. Um also “so richtig” cachen gehen zu können, wirst du dir ein solches Gerät kaufen müssen. Neuware bekommt man ca. ab 100 €, gebrauchte Geräte natürlich noch günstiger.

Was sonst noch zur Ausrüstung gehört, ist von Cacher zu Cacher unterschiedlich. Wenn besondere Hilfsmittel benötigt werden, so sind die in der jeweiligen Cachebeschreibung im Internet angegeben.  Aber hier vielleicht einige hilfreiche Tipps:

  • Cachebeschreibung - ob ausgedruckt oder abgeschrieben, ist sehr wichtig
  • Stift – immer dabei haben, denn nicht immer ist einer im Cache
  • Handy - wenn man viel im Wald unterwegs ist
  • Verpflegung – wenn absehbar ist, dass die Tour länger dauert
  • Tauschgegenstände - wenn der Cache größer als “Micro” (Filmdose) ist

Am Ende möchte ich heute nochmal die Cacher unter euch einladen, lustige Cacher-Erlebnisse als Kommentar unter diesem Beitrag zu verfassen – davon haben wir alle etwas, vor allem die Nicht-Cacher unter uns ;-)

So, und nun kann es mit der richtigen Ausrüstung losgehen. Ich wünsche dir viel Freude am Cachen, besonders, wenn du es zum ersten Mal machen kannst. Wenn du losziehst, vielleicht sogar in die Natur, dann genieße es, Gottes Schöpfung um dich herum sehen und spüren zu dürfen!!





Geocaching – moderne Schatzsuche °1

4 05 2009

Kennst du Schnitzeljagd? Warst du schon einmal auf Schatzsuche?Geocaching

Das Geocaching ist so etwas, wie eine moderne Schatzsuche. Überall auf der Welt sind tausende Caches versteckt. Wie das Cachen, also die Suche dieser Schätze, funktioniert, was man beachten sollte und welche persönlichen Erfahrungen ich gemacht habe, will ich dir gerne erzählen. Auch, wenn du schon etwas über das Cachen gehört hast, aber noch nicht selbst losziehst – lies weiter, ich möchte dich ermutigen!

Woher das Cachen kommt, wie es entstanden ist, soll hier erst einmal nicht das Thema sein. Lass uns gleich zum Wesentlichen kommen – wie geht cachen eigentlich? Die nun folgende kleine Anleitung soll der Start in eine kleine Serie an Beiträgen zu diesem Thema sein und ist so etwas wie ein “Schnelleinstieg”. Demnächst werden detailliertere Infos und eigene Erfahrungen folgen. Damit der Artikel also nicht so lang wird, du aber trotzdem schon etwas erfährst oder sogar loslegen kannst – hier der schnelle Einstieg, wie man starten kann:


HOW TO

An dieser Stelle ein Beispiel, wie du vorgehen kannst, wenn du einen Geocache suchen willst:

  1. öffne die Internetseite „www.geocaching.com“, es ist sozusagen die Zentrale der Cachesuche

  2. registriere dich auf der Seite, lege dir einen Account an

  3. wähle im Menü links „hide & seek a cache“

  4. klicke unter “search a cache” auf „search with google maps”

  5. bei der nun erscheinenden Karte gibst du oben rechts den entsprechenden Ort ein, an dem du nach Caches suchen willst

  6. wähle einen Cache aus, der dich interessiert, schreibe alles Wichtige ab und zieh los, die Jagd kann beginnen


Diese 6 Punkte sind ein Anhaltspunkt, wie der Start ins Cacherleben aussehen kann. Im nächsten Beitrag werde ich etwas zur Ausrüstung schreiben.
Wenn du selbst Geocacher bist, kannst du dir für den nächsten Artikel ja schon eigene Erfahrungen und vielleicht witzige Cacher-Erlebnisse überlegen und sie dann als Kommentar mit einbringen.

Ich wünsche dir, dass du Lust aufs Cachen bekommst und freue mich, dir im nächsten Artikel weiter von diesem echt coolen Hobby berichten zu können.





Voting °1

20 04 2009
voting1

Stand: 20.04.09

Ihr habt gevotet – dafür an dieser Stelle ein Dankeschön!

In dieser Umfrage – im Übrigen meiner ersten – wollte ich wissen, wie häufig meine Leser fotografieren. Und ich gebe zu, dass ich vom Ergebnis positiv überrascht bin. Vier Personen fotografieren täglich – sehr diszipliniert!
Fast die Hälfte derer, die abgestimmt haben, fotografieren jedoch nur manche Male im Monat, oder sogar noch seltener.

Euch allen, sowohl Viel- als auch Wenig-Knipsern möchte ich ganz viel Ermutigung zusprechen, weiterzumachen mit dem Fotografieren. Wenn wir fotografieren, schärfen wir in gewisser Weise unsere Sinne für das, was um uns herum geschieht. Wir nehmen Dinge bewusster wahr, vor allem kleine Details.

Ich freue mich mit euch gemeinsam mit! Lasst uns weiterhin nach draußen schauen. Vielleicht könnt ihr ja einen Kommentar hier lassen, wie ihr es schafft so diszipliniert zu sein, bzw. warum es euch vielleicht schwer fällt, nicht so oft zu fotografieren. Lasst uns einander teilhaben an diesem wunderbaren Hobby.
Genießt diese atemberaubende Jahreszeit & nutzt sie!

Im Namen Jesu seid gesegnet!





community °3

18 04 2009

ich-will-leben

…sich eingeengt fühlen, frei sein wollen

……Egoismus, ich zieh’ mein Ding durch

…………Verzweiflungstat

……………………Unglück

………………………………………… - – - L-E-E-R-E – - -


Es braucht es Gemeinschaft, die auffängt, trägt, verbindet, heilt.

Wenn du in Gemeinschaft leben darfst, so sei dankbar dafür!





community °2

7 04 2009

ZigaretteGEMEINSCHAFT – TEILEN

Woran denkst du beim Anblick dieses Fotos? Verweile kurz, sieh es dir an und lass die Gedanken zu, die dir kommen…

Das Foto links hat mich an Gemeinschaft erinnert. An die Gemeinschaft der Finger untereinander oder der Hand mit der Zigarette…na ja, das ist schon sehr weit hergeholt. Aber ich habe mir ernsthaft überlegt, bei welcher Gelegenheit ich das Foto gemacht habe und bei welchen man ein ähnliches noch machen könnte. In Gemeinschaft wird, das kennst du, oft geraucht. Von Rauchern habe ich schon mehrfach den Satz gehört, dass Rauchen verbinde, Gemeinschaft fördere und es leichter wäre Kontakte zu knüpfen, wenn man gemeinsam in der “Raucherecke” steht.

Es gibt also Dinge, die uns verbinden und fördern, dass wir Gemeinschaft miteinander haben können. Ich glaube, dass es noch andere und bessere Dinge gibt als das Rauchen, die wir miteinander teilen können um ein cooles Miteinander zu haben.

Gestern sind wir bei uns Zuhause wieder mit einigen Freunden zusammengekommen und saßen zu zehnt im Wohnzimmer – unser Hauskreis hatte sich getroffen. Dieser Kreis trifft sich regelmäßig um gemeinsam zu essen, miteinander zu singen, um über Fragen des Glaubens zu sprechen und um gemeinsam mit Gott zu plaudern. Wir teilen in dieser Runde eine ganze Menge: Essen, Worte, Gefühle, Lasten.

Vielleicht hast auch du eine Gruppe, einen Kreis, mit dem du dich regelmäßig triffst. Möglicherweise besteht dieser Kreis auch nur aus dir und deinem besten Freund. Die Anzahl der Leute, also die Quantität, ist egal. Wichtig ist auch hier die Qualität.
Was bedeutet das? – Ich glaube es ist entscheidend, warum wir uns treffen. Geht es dabei darum, vor den anderen zu zeigen, was ich kann? Oder kommen wir zusammen um einfach zu plaudern und eine zu rauchen?
Wenn ich mich mit meinem Hauskreis, mit Freunden, Mitstudierenden, mit meinem Bruder oder dem Jugendkreis treffe, dann vor allem, um einander zu teilen, sich wertzuschätzen, um Liebe zu erfahren und weiterzugeben, um zu kommunizieren.

Eine Frage für DICH und dein Leben:

Wenn ich mich mit Freunden etc. treffe – warum, mit welchem Ziel?

Nimm dir die Zeit darüber nachzudenken. Nutze vielleicht diese Frage, um einmal zu überlegen wie es bei dir ganz persönlich aussieht und prüfe, ob du in Zukunft mit der gleichen Zielstellung oder Erwartung in gemeinschaftliche Treffen gehen willst oder nicht.

Für dein Nachdenken, die nächsten Verabredungen mit Freunden und dein ganz persönliches Leben wünsche dir alles Gute!
In Jesu Namen sei gesegnet!





community °1

19 03 2009

BlumenCOMMUNITY / GEMEINSCHAFT

Über das Thema Gemeinschaft denke ich oft nach. Ich lebe seit September in einer Gemeinschaft von etwa 80 Studierenden. Wir leben in WG’s zusammengefasst. Zudem wohne ich in einem Doppelzimmer.

Gemeinschaft erfahren wir überall: in der Familie, Schule, auf der Arbeit im Team, in der Clique, bei Geburtstagen, auf einem Festival, der Italienfreizeit, dem Kanucamp, …usw.

Der Mensch braucht Gemeinschaft, schon ein Kleinkind braucht die Eltern, da es sonst nicht überleben würde. Auch DU kennst vielleicht das Gefühl wie es ist, allein zu sein und auch die Freude, sich mit den besten Freunden zu treffen und Spaß mit ihnen zu haben.
Weil dieses Thema uns alle so sehr angeht und wir alle der Gemeinschaft mit anderen bedürfen, wird es dazu eine kleine Reihe geben.

Du siehst oben die Blumen. In meinen Augen strahlen sie eine große Freude aus. Und weißt du, wie es dazu kommt, eine solche Blütenpracht sehen zu können?
- es beginnt mit einer kleinen Knolle, ganz verkümmert, trocken, leblos. Durch Wasser und Licht ragen sich allmählig einzelne kleine grüne Blätter empor. LEBEN. Du bemerkst, wie da noch mehr ist als bloß trockene Öde. Da steckt Kraft in dieser Knolle. Wasser, Licht und die Knolle, außerdem der gute Boden und die Luft – eine gelungene Gemeinschaft der Natur.

Das Ergebnis: schau nach draußen; geh hinaus und sieh dir all die Frühblüher an. Schau nach draußen und berühre die Knospen an den Bäumen und Sträuchern, die langsam winzige grüne Blätter hervorbringen.

Und – genieß es!

Die Natur erwacht, der Frühling hält Einzug und wir dürfen wieder den Vögeln lauschen, die Blumen betrachten, der Sonne gestatten, dass sie uns in der Nase kitzelt. Und diese Energie, die wir jetzt wieder verspüren, diese Energie, die uns aus der Wintermüdigkeit und beinahe depressiven Regenstimmung herausholt dürfen wir nutzen, um mit anderen Menschen zu lachen.

Ich möchte dich heute ganz persönlich dazu ermutigen, heute, diese Woche und die kommenden Tage zu versuchen, die wohltuende Kraft, die uns die Sonne spendet und die Freude, die uns die Natur mit ihrem Erwachen derzeit bereitet zu nutzen, um mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin, deinem Hund, deinen Eltern, deinen Geschwistern, der Oma von nebenan oder der Frau von gegenüber, die du nicht so leiden kannst, zu lachen und einander zu freuen. Worüber? – darüber, dass wir Gemeinschaft miteinander haben dürfen!

“Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!”
(2. Korinther 13,13 – Die Bibel)